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Wolfgang Stöckel Drucken E-Mail
Samstag, 03. Mai 2008

Wolfgang Stoeckel.jpgWolfgang Stöckel, als Rotnase mit schwarzem Parteibuch beim Schulamt der Stadt Nürnberg im Karriere-Abklingbecken, sah im Gesamtvorstand des DJV böse Mächte am Werke. Den Blick fest auf Brandenburgs geschäftsführenden Vorstand Klaus Minhardt und dessen Laptop-Computer gerichtet, meldete sich der Weißbierfreund außerplanmäßig zu Wort und forderte, die Benutzung von PCs müsse augenblicklich verboten werden. Es sei, so die jüngst von 0,8 Prozent der bayerischen DJVler wiedergewählte Amtsperson, „widerlich und grob unanständig“, einen Computer in der Sitzung zu benutzen. Warum das so sein soll, mochte er nicht sagen. Auf Zuruf irritierter Sitzungsteilnehmer, auch die Großmogule des zerstrittenen Verbands wie „Pressesprecher“ Hendrik „Virenkaiser“ Zörner oder das Jungvolk vom Zentralorgan „Journalist“ benutzten Laptops, stotterte Stöckel, die habe er natürlich nicht gemeint, das Verbot solle nur Brandenburg treffen. Minhardt, dem das Gemüt eines Elefanten nachgesagt wird, schaute während des bizarren Auftritts von „Mister Weißbier“ nicht einmal auf und bearbeitete ungerührt wichtige Daten.

 
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