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Samstag, 03. Mai 2008 |
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Gerhard
Kothy, als Vorsitzender des
linken Spalter-Clubs „Verein Berliner Journalisten“ VBJ größter
Subventionsgeld-Vernichter im DJV, war sich zu fein zum Demonstrieren. Der um keine
Belehrung über Solidarität verlegene Parteibuch-Mann aus dem RBB wurde nirgends
gesehen, als ein trübseliges Häuflein von Mitgliedern seines Vereins mit ein
paar Berufs-Demonstranten von der Müll-Gewerkschaft Verdi vor dem Hauptquartier
des Axel-Springer-Verlags zur „machtvollen Großdemo“ aufzog. Ganze neun
Protestierer schwenkten Zettel wegen der gefährdeten Eigenständigkeit der
Rostocker „Ostsee-Zeitung“, die niemand wollte. Wohlweislich hatte Kothy seinen
DJV-Kollegen Pistorius vom weit größeren DJV-Berlin gar nicht erst eingeladen.
Denn Pistorius hatte im vergangenen Jahr rund achtzig Demonstranten vor das
Springer-Haus gebracht und selbst eine flammende Rede gehalten. Solche Leute
mag der eitle Arbeiterführer vom VBJ mit Alleinvertretungsanspruch nicht. Leute
wie er haben nur „Erfolg“, wenn es keine Vergleichsmöglichkeit gibt.
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