




| DJV-Warlords: Nächstes Jahr in Jerusalem? |
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| Samstag, 26. April 2008 | |
Wenn der DJV-Vorsitzende
Michael „Das Weichei“ Konken und seine Hausmeier Hubert „Der Pate“ Engeroff und
Benno „The Loser“ Pöppelmann etwas anfassen, im Zweifel den 17. Versuch der
Niederwerfung des allbösen Brandenburg, weiß man eines gewiss: Es wird daneben
gehen.Wenn dann noch Karl „Der kleine Stalin“ Geibel („Wir lassen uns doch von hergelaufenen Richtern keine Vorschriften machen“) und Verlierer-Anwalt Roger „Der Missionar“ Schwarz mit von der Partie sind, bricht bei Erzfeind Hans Werner Conen ungestüme Heiterkeit aus. Denn der Brandenburgische Marktführer weiß: „Kriegsgeschrei aus dem DJV-Bunker verspricht mehr denn je risikofreien Spaß.“
Jetzt ist es wieder
soweit: Mit Datum vom 8. April 2008, also noch vor der Sitzung des
Gesamtvorstands mit der zähneknirschenden Genehmigung des gerichtlichen
Vergleichs mit Brandenburg, blies „Der Blogger des Grauens“ (Brandenburgs
Gideon Rosenberg über Internet-Niete Konken) zum vorläufig letzten Gefecht.
Schlachtfeld soll nun
eine „im Oktober 2007 neu gefasste Satzung“ Brandenburgs sein, gegen die - wer
hätte es gedacht? - „Bedenken bestehen“.
Interessant ist in erster
Linie der beauftragte Bedenkenträger und Verfasser der neuerlichen
Kriegserklärung. „Rosenthal und Reinprecht“ ist die dritte
Rechtsanwaltskanzlei, die das DJV-Politbüro für viel Geld gegen den liberalen
Landesverband anrennen lässt - ohne viel Aussicht auf Ruhm und Erfolg. Der
Berliner Anwalt Gert Rosenthal, Sohn des 1987 verstorbenen Entertainers Hans
Rosenthal („Dalli, dalli“), hat sich vom Dauer-Verlierer DJV gegen Erzfeind
Conen anheuern lassen. Das ist nicht ohne Delikatesse.
Der geachtete Berliner
Jurist Gert Rosenthal ist, wie sein berühmter Vater, überzeugter religiöser
Jude. Er ist Vorsitzender der wohltätigen „Hans-Rosenthal-Stiftung“ und
Mitglied des Schieds- und Verwaltungsgerichts des Zentralrats der Juden in
Deutschland. Sein Vater war dort lange Direktoriumsmitglied.
Rosenthals neue
Mandantschaft, die Nomenklatura des niedergehenden Journalistenverbands DJV,
hat ein janusköpfiges Verhältnis zum Judentum. „Die anti-jüdischen, vor allem
aber die anti-israelischen Konotationen gehören zum Konsens unter den politisch
weit links außen positionierten Apparatschiks, denn die Linke ist traditionell
antisemitisch,“ weiß Brandenburgs Hans Werner Conen aus eigener Erfahrung vor
allem im DJV-Gesamtvorstand, wo man ihn seiner vermuteten Herkunft wegen seit
jeher offen mobbt.
Dort, bei einer Sitzung
in Bonn, beantragte der als christlich-fundamentalistischer Freizeit-Prediger
bekannte Landesvorsitzende Geibel, man solle sofort die Fenster öffnen, „weil
es hier nach Conen stinkt“ - Mobbing nach Nazi-Art, lachend kommentiert vom
Vorsitzenden Konken. Zuvor hatte DJV-Promi Geibel herauszufinden versucht,
welchen Glauben sein Mega-Feind wohl habe. Geibel rühmte sich sogar, ermittelt
zu haben, Conens Eltern seien „Deutsche gewesen“. Seine Schlussfolgerung:
„Deutsche können keine Juden sein.“
Starker Tobak für den
Sohn des deutschen Juden und jüdischen Deutschen Hans Rosenthal sel. A.
Der plumpe, oft
frömmelnde Sozialrentner Geibel, als „Karl Marx’ Stellvertreter auf Erden“ seit
20 Jahren Super-Star im linksgewirkten DJV, ist nicht allein. Wenn es gegen
Juden und gegen Israel geht, sind sich die Achtundsechziger-Opas einig. So versenkten
sie mit nur drei Gegenstimmen den Antrag, die britische
Journalisten-Gewerkschaft NUJ solle ihren Boykott-Aufruf gegen Israel wegen
dessen angeblicher Alleinschuld am Nahost-Konflikt zurücknehmen.
Dazu erfuhr Antragsteller
Conen dann von aufgebrachten Funktionären, „jüdischer Imperialismus und
Rassismus“ sei das Hauptproblem, gegen das die Palästinenser nun aufstünden.
Der Boykott gegen Israel sei da eine gute Sache. Und mit der
„Auschwitz-Erpressung durch die Juden“ müsse Schluss sein.
Solche Verbands-Funktionäre
jubeln dann immer wieder gern dem Generalsekretär der Internationalen
Journalisten-Föderation (IJF) zu. Aidan White wird nicht müde, die zeitweilige
Schließung des TV-Senders der Terror-Organisation Hamas in Gaza als
„beispiellosen Angriff Israels auf die Pressefreiheit“ zu geißeln. Dass der
Sender täglich dazu aufrufe, jüdische Kinder in die Luft zu sprengen, sei „gut
verständlich“. Die DJVler, sonst zu fast täglichen Protesten gegen alles und
jedes aufgelegt, schweigen verständnisinnig. Conen weiß, warum: „Das Tätervolk
nimmt seinen Opfern übel, dass einige überlebt haben.“
White ist gern gesehener
Gast beim politisch korrekten DJV, etwa beim „Hambacher Kongress“, den sich der
Verband klammheimlich komplett von der Bundesregierung finanzieren ließ.
Judenfeind und Hamas-Versteher White war der Stargast auf dem Schloss.
Dass eine Reihe gut
zahlender arabischer Mitgliedsverbände der IJF den Ausschluss Israels fordern,
kümmert Konkens DJV wenig. Der Vertreter des deutschen Verbands in Brüssel
erklärte eher beiläufig vor dem DJV-Gesamtvorstand, da könne man halt nichts
machen - und werde wohl „aus Solidarität“ mit den Arabern stimmen. Vielleicht
komme es ja nicht nur Abstimmung - vielleicht.
Auch Anträge, mit denen
etwa Schutz für den jüdischen Publizisten Ralph Giordano gegen islamische
Drohungen wegen seiner Kritik am Kölner Groß-Moschee-Bau verlangt wird oder zur
Solidarität mit den dänischen Verfassern der „Mohammed-Karikaturen“ aufgerufen
wird, haben bei der anti-jüdischen und pro-islamischen Grundstimmung der
meisten DJV-Notablen keine Chance. Beide Anträge wurden mit 24 zu 1
niedergestimmt, der Antragsteller wüst beschimpft. Brandenburgs Hans Werner Conen, der zu Gerüchten über seine Herkunft und einen möglicherweise von der ex-christlichen Mehrheit abweichenden religiösen Glauben konsequent die Aussage verweigert („Alles Privatsache“), sagte zu dem Schreiben aus der neuen DJV-Kanzlei eher kryptisch: „Mit Herrn Rosenthal streiten zu können, ist eine besondere Laune des Schicksals. Immerhin ist mit ihm hoffentlich die Chance, dass vom DJV etwas Intelligentes rüberkommt, deutlich gestiegen. Der bisherige Anwalt, der als christlicher Sekten-Missionar im Auftrag seines Herrn in Afrika auf Tauf-Tour geht, bot da ein Bild des Jammers und der Verlogenheit.“
Der Inhalt der „Bedenken“
zur rätselhaften „neuen Satzung“, die beim Registergericht nicht eingetragen
ist, stimmt wenig hoffnungsfroh. Aus dem treuherzigen Versprechen der
glücklosen Prozesshanseln des DJV beim Brandenburgischen Oberlandesgericht, man
wolle jetzt „Frieden schließen“, wird wohl nichts. „Der notorisch erfolglose
Konken-Clan hat nun auch in der Frage Beitrag gegen Strukturhilfe verloren -
und macht prompt das nächste Fass auf. Lernfähigkeit null, “ wundert sich
Brandenburgs Vize Klaus Minhardt.
Im Hauptquartier herrscht
derweil fröhliche Gelassenheit. Der Vorsitzende hat zur Meinungsbildung
aufgerufen: Soll man warten, bis der DJV rechtlich relevanten Unsinn anrichtet
- oder besser schon vorbeugend wegen dessen Feststellung zu Gericht ziehen?
Conen: „Prozesse gegen den DJV haben einen zunehmenden Spaßfaktor.“ |
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