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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Ulf Froitzheim, Funktionär im BJV hat sein Verhältnis zum Nazi-Reich offenbart. Im Journalisten-Forum „Jonet“ erklärte der anti-amerikanische Eiferer, der wegen seiner Nähe zu Frauke Ancker, frühere Vertraute des Ex-SS-Unterscharführers Schönhuber, „Das Zäpfchen“ genannt wird, den Einsatz der Vereinigten Staaten im Zweiten Weltkrieg zur Befreiung Europas für überflüssig.
Nur weil sie vom Krieg „zermürbt“ gewesen seien, hätten viele Deutsche den Einmarsch der Amerikaner begrüßt statt bekämpft. Mit dem Hitler-Reich wäre von ganz alleine „viel früher Schluß gewesen als 1989, denn es hätte schlichtweg das unvermeidliche Embargo wirtschaftlich nicht überlebt." Und gewiß wäre eine „Widerstandsbewegung“ gegründet worden. Daß die Amerikaner überflüssigerweise gegen Nazi-Deutschland gekämpft hätten, begründet „Das Zäpfchen“ so: „Der Krieg ist 62 Jahre her. Die Machthaber von damals wären längst tot.“ Das Rezept des BJV-Lautsprechers Froitzheim gegen Terror und Völkermord ist damit klar: Man läßt die Hitlers dieser Welt ungestört - und wartet ruhig ab, bis sie friedlich im Bett sterben. Und dann ist alles gut.
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