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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Frauke Ancker, als enge Vertraute des Ex-SS-Unterscharführers und späteren Neo-Nazis Franz Schönhuber im Bayerischen Journalisten-Verband (BJV) platziert, möchte das Presseausweiswesen reformieren. Danach soll das bald von keinem Innenminister mehr anerkannte Kärtchen nur noch erhalten, wer ausschließlich Journalist und auch nebenbei nichts anderes ist, weder Taxifahrer noch PR-ler. Das würde bedeuten, daß so gut wie kein Freier Journalist mehr einen Ausweis erhalten würde, trotz hoher Beitragszahlung. Bedenken, daß durch derlei Rigorismus nur noch die wenigen Festangestellten begünstigt sind, die aber Hausausweise ihrer Verlage oder Sender haben, kümmern die seit 32 Jahren unersetzbare Geschäftsführerin nicht; sie hat herausgefunden, daß zu viele „schräge Vögel“, die des Ausweises „unwürdig“ seien, ohnehin nicht in den DJV gehören.
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