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Hendrik Zörner Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. Februar 2008

Hendrik Zoerner.jpg Hendrik Zörner, als Versorgungsfall von der erfolglosen niedersächsischen SPD übernommener Agitprop- Sekretär des DJV-Politbüros, denunziert in „Leserbriefen“ öffentlich DJV-Mitglieder. So wandte sich der „Pressesprecher“ übellaunig aus dem Verbands-Glashaus an den Chefredakteur von „Telepolis“ und beschuldigte den Journalisten Burkhard Schröder - der „Agitation“. Der Fiesling aus Berlin-Kreuzberg, so lammentierte des Vorsitzenden Konken Mann für’s Grobe, habe sich doch glatt geweigert, Zörners erfundene Nachrichten zu veröffentlichen.

Doch Schröder blieb bei dem, was ihm mehrere Augen- und Ohrenzeugen aus einem dem Ende des „amtlich anerkannten“ Presseausweises gewidmeten Meeting beim Berliner Innensenator Körting berichtet hatten: Der Senator habe gewitzelt, der DJV sei „vielleicht seriös, aber pleite.“ Zörners Version, dagegen habe der DJV-Vertreter „scharf protestiert“, worauf der Politiker die Bemerkung „zurückgenommen“ habe, hat keiner der Zeugen bestätigt. Sie ist offenbar frei erfunden.

Thomas Mensinger, der „Schokoladenmann“, der seinen Spalter-Club „Brandenburger Journalisten-Verband“ trotz enormer Subventionen in die Pleite geführt hat, ist bei den Wahlen zum DJV-Bundesvorstand besonders peinlich gescheitert. Da sich der zugrunde gewirtschaftete „neue“ Verband auflösen muß, dürstete es den gewichtigen Vorsitzenden nach einem neuen Posten, möglichst mit auskömmlichem Spesenkonto.

Doch selbst die sonst blind ihren Führern folgenden willigen Vollstrecker in den Delegierten-Reihen schreckten vor dem Geldverzokker aus Potsdam zurück. Mensinger erhielt nur 29 von 244 Stimmen, also nur wenige von außerhalb der sogenannten „neuen“ Verbände.

 
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