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Samstag, 26. April 2008 |
Wenn der DJV-Vorsitzende
Michael „Das Weichei“ Konken und seine Hausmeier Hubert „Der Pate“ Engeroff und
Benno „The Loser“ Pöppelmann etwas anfassen, im Zweifel den 17. Versuch der
Niederwerfung des allbösen Brandenburg, weiß man eines gewiss: Es wird daneben
gehen.
Wenn dann noch Karl „Der
kleine Stalin“ Geibel („Wir lassen uns doch von hergelaufenen Richtern keine
Vorschriften machen“) und Verlierer-Anwalt Roger „Der Missionar“ Schwarz mit
von der Partie sind, bricht bei Erzfeind Hans Werner Conen ungestüme Heiterkeit
aus. Denn der Brandenburgische Marktführer weiß: „Kriegsgeschrei aus dem
DJV-Bunker verspricht mehr denn je risikofreien Spaß.“
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Sonntag, 20. April 2008 |
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Alles wird immer
schlimmer - das weiß man aus der Zeitung. Doch nun hat Helmut Dahlmann,
vielumjubelter Chef aller nordrhein-westfälischen Journalisten, schwer
investigativ Grauenhaftes enthüllt: „Wir befinden uns als Journalisten, als
Produzenten von Information in der gleichen Rolle wie Kinder, die irgendwo in
China Turnschuhe für Adidas oder Puma zusammennähen oder in irgendeinem indischen
Provinzdorf Teppiche knüpfen.“
Kinderarbeit Teppichknüpfen: DJV-Hilferuf aus dem Elend in NRW
Da ging ein Raunen durch
die mit rund achtzig Unentwegten schier unübersehbar machtvollen Reihen des
Medien-Proletariats, das sich am 19. April 2008 in der „Parkhalle“ Iserlohn zum
„Gewerkschaftstag“ des DJV Nordrhein-Westfalen versammelt hatte, um zur Sonne,
zur Freiheit zu streben. Während der böse Klassenfeind, die Zeitungs- und
Zeitschriftenverleger, in banger Erwartung den - natürlich nur zu berechtigten
- Forderungen der Werktätigen entgegenzitterte, peitschte Arbeiterführer
Dahlmann die Stimmung dem Höhepunkt entgegen: „Journalisten sind nur noch die
modernen Kulis der Verleger.“
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Mittwoch, 26. März 2008 |
Bar im Maritim Grand Hotel: Alles
rein privat, aber der DJV zahlt
Das Wetter in Hannover an
jenem 12. März 2008 war aprilhaft: Viel Regen, oft Sturm, ungemütliche
Temperaturen. Der Mann mit Schlapphut und hochgeschlagenen Mantelkragen, der
vor dem „Maritim Grand Hotel“ am Friedrichswall am Morgen gegen 8.50 Uhr auf
und ab ging, riss plötzlich die Tür eines wartenden Taxis auf und befahl dem
Fahrer: „Folgen Sie dem vorigen Wagen!“ Eine eher milde Jagd begann, denn das
Ziel hatte ein „Freund“ schon durchgestochen.
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Dienstag, 11. März 2008 |
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Punkt 12 hatte das OLG Brandenburg die Parteien einbestellt. High Noon für den DJV! Benno "the Loser" Pöppelmann wollte endlich einmal gewinnen und rund 18.000 € Mitgliedsbeitrag vom DJV Brandenburg erstreiten. Die Vorinstanz hatte ihm Recht gegeben und Pöppelmann nutzte dieses Urteil für einen Insolvenzantrag gegen den eigenen Landesverband.
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Donnerstag, 06. März 2008 |
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An ihm liegt es bestimmt
nicht, wenn es der unter Insolvenzverwaltung stehende traditionsreiche
DJV-Landesverband Berlin doch noch schafft, mithilfe eines Insolvenzplans zu
überleben. Michael „Das Weichei“ Konken, nicht als Geistesriese bekannt, hat
vier Jahre lang alles unternommen und noch mehr unterlassen, um den unliebsamen
selbstbewussten Hauptstadtverband von der Erdoberfläche zu tilgen - vom
Ausschluss-Beschluss bis zu der plump grinsenden Weigerung, den Verein des
Peter Pistorius beim Schuldenerlass so zu stellen wie die verhätschelten
Spalter-Clubs in Berlin und Brandenburg.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Der Laienprediger Charlie "Der Nachrichtenfälscher" Geibel hat seine ersten Erfolge im Bereich des Rebirthing. Drei Jahre nach dem Tod von Bundesvorstand a.D. Gustl Glattfelder tauchte dieser wieder als Bundesvorstandsmitglied auf der frisch überarbeiteten Website des DJV Baden-Württemberg auf. Der Stadl freut sich sehr, da Gustl Glattfelder das letzte Bundesvorstandsmitglied mit Humor und Character war.
Nach halbjähriger Trauer konnte sich Karl Geibel jetzt auch zur Löschung seines Ex-Geschäftsführers Schelberg aus der Liste der Geschäftsstellenmitarbeiter durchringen. Selbiger ließ sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen im letzten Sommer einfach abwerben. Geibel muss jetzt wohl die Arbeit erst einmal selbst erledigen oder liegen lassen. Ein Ersatz für den Kofferträger Schelberg wurde noch nicht gefunden.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
Wie der DJV einmal einem rechtsradikalen „Chefdenker der Nationalliberalen“ zujubelte
Was Alexander Fritsch beruflich so macht, ist - wie beim Vorsitzenden Konken - nicht ganz klar. Gelegentlich als Freier Mitarbeiter ein kleiner Auftrag von der Agentur Reuters, hört man. Ob und wie er davon leben kann, liegt im Dunkel. Da ist viel Zeit fürs Hobby, die Vereinsmeierei. Und so schritt das Vorstandsmitglied des vom DJV-Berlin abgespaltenen „Vereins Berliner Journalisten“ (VBJ) als erster Redner ans Pult des Saarbrücker DJV-Verbandstags, um die nach „good news“ lechzenden Delegierten darüber aufzuklären, wie böse doch die anderen sind. Das kommt allemal besser an, als sich anhören zu müssen, was man selber falsch gemacht hat. Da hätten auch die zehn Minuten mit Alexander „Das Chamäleon“ Fritsch vom insolventen Spalterclub VBJ bei weitem nicht gereicht.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Ein richtig lieber Freund
der Damen und Herren von der Classe politique ist Thomas Schiller
nicht. In seinem Online-Dienst „Schwerin-news“ neigt er eher der
angelsächsischen Journalisten-Philosophie zu, die den Erfolg des
Schreiberlings an der Zahl der um ihr Amt oder gar ins Gefängnis
gebrachten Politiker mißt. Da ist Sibylle Ekat, seit siebzehn Jahren
Geschäftsführerin des DJV in Mecklenburg-Vorpommern, aus anderem Holz
geschnitzt. Gleich nach der Wende wurde sie von SPDSozialisten und
PDS-Kommunisten für die Landesmedienkontrolle ausgewählt. Das hält bis
heute vor; die Linke kontrolliert und verbietet für ihr Leben gern.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Das hatte Peter Pistorius, auf dem
DJV-Verbandstag in Saarbrücken mit seinen Insolvenz-Sorgen höhnisch
alleingelassener Vorsitzender des DJV-Berlin, gerade noch gefehlt: Als
er vor dem Rückflug ins heimatliche Chaos auf dem Saarbrücker Flughafen
nach ein paar Minuten zu seinem Koffer zurückkehrte, war der von
schwerbewaffneter Polizei umstellt. „Ein älteres Ehepaar“, so hatten
eifrige Hiwis dem diensthabenden Blockwart gemeldet, habe den Koffer
abgestellt und sei dann davongeeilt.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Die kurze Aufwallung von Verhandlungsbereitschaft nach dem Sondierungsauftrag des DJV-Gesamtvorstands an die Funktionäre Engeroff und Pöppelmann ist vorbei. Der Vernichtungsfeldzug gegen den aufmüpfigen Landesverband Brandenburg ist wieder voll entbrannt.
Mit einem rüden „Ich erkläre die Sondierungen für beendet“ machte DJV-Geschäftsführer Hubert Engeroff klar, daß die eingebunkerte DJV-Führung „bis zum letzten Atemzug“ weitermachen und Gerichtsurteile einfach ignorieren will. Die Brandenburger, der Vorsitzende Hans Werner Conen und die Vorstände Hans Rudolf Koch und Klaus Minhardt, traten im Ton ungewohnt konziliant, in der Sache aber hart auf: Der Verlierer DJV soll zahlen, sich „den Frieden kaufen“ - sonst geht der Krieg weiter. Mit dem Brandenburgischen Vorsitzenden sprachen Stadl-Chefredakteur Geheimrat Nathan Finsterling und Stadl-Redakteurin Sharon Rothstein
in Graubünden, Schweiz.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Schreiben und Reden wie ein
Journalist - das ist nicht sein Ding. Der Mann redet reichlich
unbeholfen, liest Bürokraten-Chinesisch vom Blatt ab, das ihm
gescheiterte SPDPropaganda-Hiwis aufgeschrieben haben, blamiert sich
durch Nichtwissen und alberne Sprüche: Doch daß Michael „Das Weichei“
Konken, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) gar kein
Journalist ist, ist noch wenig bekannt.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Eigentlich soll der Gesamtvorstand des DJV laut Satzung als „höchste
Organ zwischen den Verbandstagen“ in allerlei „wichtigen
Angelegenheiten“ entscheiden - als eine Art Weltsicherheitsrat für
Vereinsmeier sozusagen. Tatsächlich hat es eindrucksvolle
Beschlüsse gegeben, etwa den, daß der großmächtige Vorsitzende Michael
„Das Weichei“ Konken nicht mit Hans Werner Conen, dem Oppositionsführer
im Verband, sprechen und korrespondieren soll. Auch daß Conen ein
„Bekenntnis“ zu Streik und Klassenkampf ablegen muß, hat der
Gesamtvorstand kürzlich beschlossen, sicherheitshalber in Abwesenheit
des bekanntlich liberalen Delinquenten. Doch damit ist es erst einmal
vorbei.
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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Sie wollen nicht länger die depperten Ritter von der traurigen Gestalt sein, verlacht wegen ihres absurden Kampfes gegen brandenburgische Windmühlen. Und so reden sich die linientreuen Politbüroler des einst renomierten Journalistenverbands DJV regelmäßig in streng geheimen Parallel-Sitzungen vor den satzungsmäßig nicht verhinderbaren Zusammenkünften des Gesamtvorstands die Köpfe heiß, wie man die verhaßten Vertreter des siegreichen Landesverbands Brandenburg aus dem Kreis der (Ohn-) Mächtigen vertreiben kann. Da hatte Michael Frömter eine DJV-typische Idee. Der Vorsteher des klammen Nordlichter-Clubs in Schleswig-Holstein wollte seine Nibelungen-Treue unter Beweis stellen - und ein Held im Funktionärskrieg werden.
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Dienstag, 19. Februar 2008 |
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Was tun, wenn der Obermufti öffentlich blamablen Unsinn redet? Unter DJV-Funktionären ist die Antwort klar: Man jubelt ihm zu. Also applaudierten rund 270 Delegierte des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) beim Verbandstag in Saarbrücken ihrem nicht gerade als Geistesriesen bekannten Vorsitzenden Michael „Das Weichei“ Konken artig, als er in seiner „Grundsatzrede“ am ersten Tag Erstaunliches verkündete: Ein gewisser „Willi Kaczorke, der zeitlebens in Bocholt unter Tage gearbeitet hat“, soll dank „dubioser Verbände“ einen Presseausweis bekommen und „hinter den polizeilichen Absperrungen“ als Neu-Journalist fotografieren dürfen. Schuld an solcher Ungeheuerlichkeit, so der Mini-Job-„Dozent für Tourismus-Marketing“, sind die Innenminister der deutschen Länder, die das Presseausweis-Monopol auf gerichtliches Geheiß beenden mußten und dabei das Wutgeheul der bisherigen Ausweis-Monopolisten ignorierten.
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