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Montag, 20. Februar 2006

Alle Stadl-Ausgaben stehen zum kostenlosen Download in unserem Archiv

2006 

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2007 

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2008 

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Sybille Ekat Drucken E-Mail
Dienstag, 20. Mai 2008

Sybille Ekat, Endlos-Geschäftsführerin des DJV-Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern und Sonderbeauftragte gegen Umtriebe sexuell inspirierter Wüstlinge, findet ihr keusches Wirken nicht genügend bezahlt. „Seit Jahren“, so klagte die eher herbe Funktionärin gegenüber dem Landesverband Nordrhein-Westfalen, sei ihr Gehalt nicht mehr erhöht worden. Da mit vierzehn Redakteurs-Spitzengehältern im Jahr der Kampf gegen allerlei Sittenstrolche nicht zu gewinnen ist, wollte Ekat mit der Jammerarie wohl eine Erhöhung der milden Gaben aus dem virtuellen „Länderfonds“ anmahnen, für den sich der Düsseldorfer Geschäftsführer Karl-Josef Döhring zuständig fühlt. Dessen Antwort steht aus.

 
Anna von Garmissen Drucken E-Mail
Mittwoch, 14. Mai 2008

Anna von Garmissen, Chefredakteurin des DJV-Zentralorgans „Journalist“, bekam Post vom DJV-Brandenburg. Ob denn, so die Anfrage aus Berlin, der „Journalist“ („Bäckerblume des DJV“) sich an den Pressekodex zu halten beabsichtige, der insbesondere bei gerichtlichen Verfahren eine „Folgeberichterstattung“ vorschreibe, wenn sich der ursprünglich veröffentlichte Sachverhalt geändert habe. Dabei nahm der DJV-Brandenburg Bezug auf die „Journalist“-Meldung vom November 2006, in der Konkens Kampfblatt unter der Überschrift „DJV gewinnt gegen Landesverband Brandenburg“ ziemlich unjournalistisches Triumphgeheul über ein vorläufiges Urteil angestimmt hatte, das in der Berufungsinstanz keinen Bestand hatte. Von Garmissen, ein jugendliches Leichtgewicht, schweigt bisher. „Dann müssen wir die Sache wohl dem Presserat vorlegen“, überlegt der Brandenburgische Vorstand, „der hat ja die frühere Chefredakteurin Kaiser auch schon wegen Nachrichtenfälschung verurteilt.“

 
Hubert Engeroff Drucken E-Mail
Montag, 12. Mai 2008

engeroff.pngHubert Engeroff, Noch-Hauptgeschäftsführer beim abgewirtschafteten DJV-Bundesverband mit Luxus-Gehalt, leidet an einer Lese-Schwäche. Auf der Suche nach Kleinkariertheiten, mit denen man dem verhassten Prozess-Gewinner Brandenburg ein bisschen ärgern könnte, kam der als „Der Pate“ berüchtigte Trickser auf die Idee eines Poststreiks. Auf Engeroffs Befehl wurde in der Bonner Geschäftsstelle des DJV der E-Mail-Versand von Gesamtvorstands-Einladungen und -unterlagen an Brandenburg, der bislang erfolgte, gestoppt. Nur noch per Einschreiben mit Rückschein, so des Hauptgeschäftführers Weisung, solle der „böse“ Verband versorgt werden, mit der entsprechenden Verzögerung. Auf Anfrage flunkerte der Mann aus Bonn etwas vom Wunsch des Landesverbands. Der hatte jedoch nichts dergleichen verlangt. Nachdem Brandenburg nun - erneut - um E-Mail gebeten hat, gibt sich Engeroff begriffsstutzig. Allen Ernstes fragte er an, ob denn „E-Mail“ auch wirklich E-Mail bedeute.

 
Hans-Ulrich Heuser Drucken E-Mail
Sonntag, 11. Mai 2008

Hans-Ulrich Heuser, Rentner und Anführer im Hessischen Journalisten-Verband, wollte es noch einmal wissen: Hat man bei Gericht eine Siegeschance gegen Hans Werner Conen? Jetzt weiß er es: Man hat keine. Heuser hatte im Vereinsblatt Unwahres verbreitet und war dafür von Conens Anwälten mit Gegendarstellung, Richtigstellung und Unterlassung überzogen worden. Mit „Unterstützung“ von DJV-„Justitiar“ Pöppelmann wollte sich Heuser vor den Folgen drücken. Beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg verweigerte er die getrennten - drei - Anwaltsgebühren. Vergeblich. Das Gericht drohte mit einem klaren Urteil und legte einen Vergleich nahe: Der sieht vor, dass Heuser und sein Verein alle Rechnungen voll bezahlen müssen. Auch das kuriose Heuser-Argument, es sei doch üblich, dass Journalisten falsch berichteten, fand das Gericht nicht überzeugend. Immerhin weiß Heuser jetzt, wie man Prozesse ganz sicher verliert: Man folgt dem Rat eines gewissen Pöppelmann.

 
Gerhard Kothy Drucken E-Mail
Samstag, 03. Mai 2008

Gerhard Kothy.jpgGerhard Kothy, als Vorsitzender des linken Spalter-Clubs „Verein Berliner Journalisten“ VBJ größter Subventionsgeld-Vernichter im DJV, war sich zu fein zum Demonstrieren. Der um keine Belehrung über Solidarität verlegene Parteibuch-Mann aus dem RBB wurde nirgends gesehen, als ein trübseliges Häuflein von Mitgliedern seines Vereins mit ein paar Berufs-Demonstranten von der Müll-Gewerkschaft Verdi vor dem Hauptquartier des Axel-Springer-Verlags zur „machtvollen Großdemo“ aufzog. Ganze neun Protestierer schwenkten Zettel wegen der gefährdeten Eigenständigkeit der Rostocker „Ostsee-Zeitung“, die niemand wollte. Wohlweislich hatte Kothy seinen DJV-Kollegen Pistorius vom weit größeren DJV-Berlin gar nicht erst eingeladen. Denn Pistorius hatte im vergangenen Jahr rund achtzig Demonstranten vor das Springer-Haus gebracht und selbst eine flammende Rede gehalten. Solche Leute mag der eitle Arbeiterführer vom VBJ mit Alleinvertretungsanspruch nicht. Leute wie er haben nur „Erfolg“, wenn es keine Vergleichsmöglichkeit gibt.

 
Wolfgang Stöckel Drucken E-Mail
Samstag, 03. Mai 2008

Wolfgang Stoeckel.jpgWolfgang Stöckel, als Rotnase mit schwarzem Parteibuch beim Schulamt der Stadt Nürnberg im Karriere-Abklingbecken, sah im Gesamtvorstand des DJV böse Mächte am Werke. Den Blick fest auf Brandenburgs geschäftsführenden Vorstand Klaus Minhardt und dessen Laptop-Computer gerichtet, meldete sich der Weißbierfreund außerplanmäßig zu Wort und forderte, die Benutzung von PCs müsse augenblicklich verboten werden. Es sei, so die jüngst von 0,8 Prozent der bayerischen DJVler wiedergewählte Amtsperson, „widerlich und grob unanständig“, einen Computer in der Sitzung zu benutzen. Warum das so sein soll, mochte er nicht sagen. Auf Zuruf irritierter Sitzungsteilnehmer, auch die Großmogule des zerstrittenen Verbands wie „Pressesprecher“ Hendrik „Virenkaiser“ Zörner oder das Jungvolk vom Zentralorgan „Journalist“ benutzten Laptops, stotterte Stöckel, die habe er natürlich nicht gemeint, das Verbot solle nur Brandenburg treffen. Minhardt, dem das Gemüt eines Elefanten nachgesagt wird, schaute während des bizarren Auftritts von „Mister Weißbier“ nicht einmal auf und bearbeitete ungerührt wichtige Daten.

 
Karl Geibel Drucken E-Mail
Samstag, 26. April 2008

geibel_predigt.pngKarl Geibel, Sozialrentner und Alleineigentümer des DJV Baden-Württemberg, hat Schwierigkeiten beim Kopfrechnen. Bei der Diskussion des gerichtlichen Vergleichs mit dem DJV-Brandenburg im Gesamtvorstand des niedergehenden DJV blieben alle Versuche vergeblich, dem seit 22 Jahren als „kleiner Stalin“ auftretenden Alleinherrscher die Berechnung der an Brandenburg fließenden Zahlung verständlich zu machen. Auch der Hinweis, es seien Zahlen aus dem Vergleichangebot vom September 2007, dem er damals zugestimmt hatte, konnten den mehrfach verurteilten Nachrichtenfälscher nicht überzeugen. „Es kann etwas nicht stimmen, wenn Brandenburg Geld bekommt“, räsonierte der Arbeiterführer. DJV-„Justitiar“ Benno „The Loser“ Pöppelmann, selbst gedanklicher Spitzenleistungen unverdächtig, versprach dem Uneinsichtigen, noch Unterlagen zu schicken.

 
Helmut Dahlmann Drucken E-Mail
Sonntag, 20. April 2008

Helmut Dahlmann, als Einschlafhilfe geschätzter charismafreier Arbeiterführer Spitzenkraft beim DJV Landesverband Nordrhein-Westfalen, setzte neue Maßstäbe für Demokratie á la DJV. Mit ganzen 78 Stimmen - das ist ein (!) Prozent der Mitgliedschaft des zweitstärksten DJV-Gaus - wurde der Hardliner als Delegierter gewählt. Wie in Vorwende-Zeiten im Ostblock üblich, veröffentliche der NRW-Verband die Nachricht („Dahlmann hat die meisten Stimmen“) mit einigen Tagen Verzögerung. Abgesehen von der Delegiertenwahl war der „Gewerkschaftstag“ des DJV-NRW am 19. April 2008 in Iserlohn streng geheim. Der Landesverband berichtete mit keinem Wort über seinen eigenen Kongress. Ob Berichterstatter beim Meeting des Journalistenverbands zugelassen waren, ist unklar. Jedenfalls sind keine Berichte bekannt.

 
Benno Pöppelmann Drucken E-Mail
Dienstag, 15. April 2008

Benno Poeppelmann.jpgBenno Pöppelmann, als DJV-„Justitiar“ seit 2004 unangefochtener Deutscher Meister im Prozessvergeigen und dafür mit dem Titel „The Loser“ ausgezeichnet, musste nach Sitzungsende des DJV-Gesamtvorstands am 14. April 2008 einen schweren Gang antreten. Während Vorsitzender Hans Werner Conen und Geschäftsführer Klaus Minhardt sich vor der Rückreise ins Brandenburgische an der vom DJV spendierten Suppe stärkten, näherte sich der Funktionär mit der Frage nach der Bankverbindung der Sieger zwecks Überweisung von rund 11.500 Euro. Die trafen kurz vor Fristende beim DJV-Brandenburg ein.

 
Michael Konken Drucken E-Mail
Dienstag, 01. April 2008

Michael Konken, als Nicht-Journalist Darsteller des DJV-Vorsitzenden, will den Kampf gegen seinen Brandenburgischen Erzfeind nicht aufgeben. Am Rande einer DJV-Gesamtvorstandssitzung in Fulda, in der Brandenburgische Landesverbands-Geschäftsführer Klaus Minhardt mit einem Laptop-Computer erschienen war, fabulierte der Dauer-Pechvogel, man könne doch Minhardt den Computer abnehmen und sich dann einmal die geheimen Daten anschauen, etwa die vertrauliche Mitglieder-Kartei des verhassten Feind-Vereins. Minhardt, so Konken voller Vorfreude, sei bestimmt völlig ahnungslos, wenn in der nächsten Sitzung der „Zugriff“ erfolge. Minhardt: „Da komme ich gern. Natürlich mit Computer.“

 
Thomas Mensinger Drucken E-Mail
Mittwoch, 12. März 2008

Thomas Mensinger, mit seinem „Brandenburger Journalisten-Verband“ (BrJB) an enormen Schulden furios gescheiterter Spalter-Häuptling, ist schon seit mehreren Sitzungsterminen nicht mehr beim Gesamtvorstand des DJV gesehen worden. Dennoch bestätigt der DJV, Mensinger sei weiter Mitglied des Gremiums. Der letzte Eintrag auf der Homepage des Potsdamer Chaos-Clubs stammt vom 12. Dezember 2007; die luxuriös-weitläufigen Räume der früheren Geschäftsstelle sind zur Vermietung annonciert.

 
Hendrik Zörner Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. Februar 2008

Hendrik Zoerner.jpg Hendrik Zörner, als Versorgungsfall von der erfolglosen niedersächsischen SPD übernommener Agitprop- Sekretär des DJV-Politbüros, denunziert in „Leserbriefen“ öffentlich DJV-Mitglieder. So wandte sich der „Pressesprecher“ übellaunig aus dem Verbands-Glashaus an den Chefredakteur von „Telepolis“ und beschuldigte den Journalisten Burkhard Schröder - der „Agitation“. Der Fiesling aus Berlin-Kreuzberg, so lammentierte des Vorsitzenden Konken Mann für’s Grobe, habe sich doch glatt geweigert, Zörners erfundene Nachrichten zu veröffentlichen.

Doch Schröder blieb bei dem, was ihm mehrere Augen- und Ohrenzeugen aus einem dem Ende des „amtlich anerkannten“ Presseausweises gewidmeten Meeting beim Berliner Innensenator Körting berichtet hatten: Der Senator habe gewitzelt, der DJV sei „vielleicht seriös, aber pleite.“ Zörners Version, dagegen habe der DJV-Vertreter „scharf protestiert“, worauf der Politiker die Bemerkung „zurückgenommen“ habe, hat keiner der Zeugen bestätigt. Sie ist offenbar frei erfunden.

Thomas Mensinger, der „Schokoladenmann“, der seinen Spalter-Club „Brandenburger Journalisten-Verband“ trotz enormer Subventionen in die Pleite geführt hat, ist bei den Wahlen zum DJV-Bundesvorstand besonders peinlich gescheitert. Da sich der zugrunde gewirtschaftete „neue“ Verband auflösen muß, dürstete es den gewichtigen Vorsitzenden nach einem neuen Posten, möglichst mit auskömmlichem Spesenkonto.

Doch selbst die sonst blind ihren Führern folgenden willigen Vollstrecker in den Delegierten-Reihen schreckten vor dem Geldverzokker aus Potsdam zurück. Mensinger erhielt nur 29 von 244 Stimmen, also nur wenige von außerhalb der sogenannten „neuen“ Verbände.

 
Michael Konken Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. Februar 2008

Aktives BildMichael Konken, ohne Gegenkandidat mit mickrigen 82 Prozent notgedrungen wiedergewählter glückloser Vorsitzender, versuchte auf dem DJV-Verbandstag Stimmung gegen seinen Angst-Gegner Hans Werner Conen zu machen. Während der - einzigen - kurzen Conen-Rede, in der der Brandenburgische Vorsitzende zu Konkens Mißvergnügen den zuvor vom Gesamtvorstand verfügten Verhandlungsauftrag öffentlich machte, bewegte der arbeitslose „Marketing-Berater“ immer wieder die Handflächen vor den Augen („Scheibenwischer“-Geste). Das war das mit seinen Gefolgsleuten verabredete Zeichen, Conens Rede durch lautes Lachen oder Pfeifen zu stören. Doch so heftig Regisseur Konken auch gestikulierte, nur ein paar Unentwegte aus der niedersächsischen Delegation spielten bei dem Kasperle-Theater halbherzig mit. Conen bemerkte zunächst nichts von alledem und wurde erst danach vom Brandenburgischen Aufsichtsratsmitglied Jens Hörnig aufmerksam gemacht: „Wärst du Polizist, müßte Konken jetzt 3.000 Euro Strafe zahlen.“

 

 
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