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Mittwoch, 21. Mai 2008 |
Was waren das noch für
Zeiten, als der Gesamtvorstand des DJV-Landesverbands Baden-Württemberg sich
mit so zentralen Fragen wie der zu beschäftigen hatte, ob ein markt-liberal
denkendes DJV-Mitglied seine politische Überzeugung „widerrufen“ müsse - er musste
es, tat es aber nicht. Die Folgen sind bekannt.
Heute, fünf Jahre unter
Alleinherrscher Karl „Der kleine Stalin“ Geibel weiter, geht es in DJV-Südwest
nur noch ums nackte Überleben. Denn Freizeitprediger Geibel und seiner
klassenkämpferischen Glaubensgemeinschaft steht das Wasser bis zum Hals, seit
Fahnder vom Finanzamt Stuttgart-Körperschaften sich durch die kreative Ordnung
in der Verbandsgeschäftsstelle im Stuttgarter Herdweg wühlten.
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Dienstag, 20. Mai 2008 |
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Das Schulamt der Stadt
Nürnberg ist ein beschaulicher Ort. Für Beamte mit den richtigen politischen
Freunden ist die Versorgung ohne Leistung sicher. Und gegen die Jugend von
heute kann man eh nichts machen. Also macht man auch nichts.
Besonders der Bedienstete
Wolfgang Stöckel, des falschen Parteibuchs wegen in der Behörde endgelagert,
hat viel gut bezahlte Zeit zur Beschäftigung mit wichtigen Menschheitsfragen.
Jetzt hat der bekennende Weißbier-Experte, der auch immer wieder als
Vorsitzender des Bayerischen Journalisten-Verbands (BJV) auftritt, Aufsehen
erregende Erkenntnisse über die Menschenwürde vorgelegt.
Im Kampfblatt
„BJV-Report“ gibt der CSU-Arbeiterführer zum Besten: „Die Würde des Menschen
ist unantastbar! So heißt es jedenfalls in der Menschenrechtscharta.“
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Dienstag, 20. Mai 2008 |
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Doch die Mitgliederflucht
ist nicht das einzige Problem in DJV-Südwest. Dem Gesamtvorstand erklärte
Geibel übellaunig, „verlorene Prozesse“ hätten 17.000 Euro gekostet. Leider
hindere ihn der Datenschutz, genau zu sagen, wofür der Verein zahlen musste und
wer denn die Prozesse gewonnen habe.
Dem Manne kann geholfen
werden: Es begann damit, dass Geibel höchstselbst in Agitprop-Manier in seinem
- damals noch im Internet verbreiteten und dort inzwischen entschlafenen -
Vereinsblatt „Blickpunkt“ Erfundenes und Gefälschtes über seinen Erzfeind Hans
Werner Conen verbreitet hatte. Typisch für Geibelsche Verschlagenheit: Er warf
dem Brandenburger vor, sich feige vor der Diskussion auf dem Verbandstag in
Weimar gedrückt zu haben, verschwieg aber, dass Conen dort gar nicht auftreten
durfte.
Dagegen erwirkte der
heutige Brandenburgische CEO bei Gericht eine Einstweilige Verfügung. Kaum war
die zugestellt, erhob der greise Rechtsanwalt Olenhusen aus dem fernen Freiburg
im Breisgau Widerspruch mit eher kuriosen Argumenten. Doch es nützte nichts:
Geibel wurde prompt auch in der Hauptsache zur Unterlassung seiner falschen niederträchtigen
Behauptungen verurteilt. Auf Kosten der baden-württembergischen DJVler legte
das Altherren-Duo auch noch Berufung zum Oberlandesgericht ein, wo dann Geibels
Verurteilung als Nachrichtenfälscher in vollem Umfang bestätigt wurde. „Ein
verbohrter alter Mann, der partout nicht begreifen will, dass Gerichte
entscheiden und nicht er“, wunderte sich Hans Werner Conen. Dafür hat der eitle
Alleinherrscher schlappe 17.000 Euro Mitgliedergeld verzockt - und versteckt
sich heute hinter dem Datenschutz.
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Sonntag, 18. Mai 2008 |
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Es ist der bekannte
Unterschied von „gut gemeint“ und „gut“: Hendrik „Empörungsautomat“ Zörner, als
„DJV-Pressesprecher“ mit nahezu täglichen Invektiven gegen alles und jedes
heftig nervender Protestprozent, wollte der Welt einmal zeigen, wie man einen
„Qualitäts-Blog“ im Internet für den deutschen Qualitäts-Journalisten ins Werk
setzt. Am Donnerstag, dem 1. März 2007, begann unter seiner Federführung der
„Blog Pressefreiheit“. Den ersten - natürlich schwer empörten - Beitrag über
Telefon-Abhören bei Reportern der „Wolfsburger Allgemeinen“ schrieb Zörners
Untergebene Nicole von Stockert. Eigentlich muss dann in einem Blog ein Echo
kommen, Antworten, Gegenmeinungen, Kritisches. Doch wer glaubt schon an so was
beim DJV? Und so geschah - nichts. Niemand wollte von Stockerts Empörung über
die Abhörerei in der niedersächsischen Provinz teilen.
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Donnerstag, 08. Mai 2008 |
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Es ist wieder einmal
soweit: Der DJV-Bundesverband will den DJV-Brandenburg ausschließen. Wie 2004,
wie 2005, wie 2006, wie 2007.
Das passiert seit Jahren
immer dann, wenn das in jeder Hinsicht erfolglose linksgewirkte Politbüro aus
Arbeitslosen, Rentnern und Gescheiterten einmal wieder so viel vergeigt hat, dass
ein Feind zur Ablenkung gebraucht wird. Jetzt, vor einer Tarifrunde, die nur
Frust und Enttäuschung bringen kann, und nach einem desaströsen Ende des
gerichtlichen Vernichtungsfeldzugs gegen Brandenburg, schlagen deshalb der
ratlose Vorsitzende Michael „Das Weichei“ Konken und der gescheiterte
„Tarifexperte“ Hubert „Der Pate“ Engeroff die Kriegstrommel. Brandenburg muss
weg, dann kommt das Paradies, wollen sie schon wieder glauben machen.
Amtsgericht Potsdam: Keine neue Satzung eingetragen
Mit Anwaltsschreiben vom
2. Mai 2008, verfasst gleich nach dem blamablen teuren Vergleich mit dem verhassten
Brandenburg, wird dessen bisher in solchen Fällen stets siegreichen
Vorsitzenden Hans Werner Conen ruppig mitgeteilt, „dass eine Unvereinbarkeit
der beiden Satzungen wohl zwingend zu einem Ausschluss führen muss (...) “
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Sonntag, 04. Mai 2008 |
Abgewirtschafteter Presseausweis:
Nur noch ein Kärtchen wie viele
„Das merkt doch keiner“, trösteten sich in Kiel
die Verantwortlichen des schleswig-holsteinischen DJV-Gaus über den Verlust des
„amtlich anerkannten“ Presseausweises hinweg. Dass Benno „The Loser“
Pöppelmann, der Mega-Verlierer des deutschen Verbandswesens, das Hauptargument
für die teure Mitgliedschaft im DJV durch verbandstypische Kombination aus
abenteuerlicher Selbstüberschätzung und arrogante Verachtung für andere bei der
Innenministerkonferenz am Nikolaustag 2007 versenkt hatte, nimmt man an der
Förde wie all die anderen fatalen Niederlagen apathisch hin.
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Donnerstag, 01. Mai 2008 |
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Weil ihre Sitten verroht
sind und der Zweck die Mittel zu heiligen scheint, ziehen beschränkte Gemüter
in den Krieg. Krieg fängt der an, der sich etwas davon verspricht. Wenn dann
der Krieg nicht so läuft, wie sich die Protagonisten mit den verrohten Sitten
das gedacht haben, müssen noch verrohtere Sitten her, weil sonst der Krieg
verloren wäre.
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Donnerstag, 01. Mai 2008 |
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DJV verliert die Schlacht um Beitrag vs. Strukturhilfe -
Brandenburg ohne Finanz-Risiko
Brandenburgs Siegeslauf
ist nicht zu stoppen. Jetzt hat der bei der Verbands-Linken verhasste liberale
Landesverband schon wieder eine entscheidende Schlacht in dem vom Deutschen
Journalisten-Verband (DJV) am 22. Juni 2004 mutwillig angezettelten
Funktionärskrieg gewonnen. „Der Versuch, uns nach dem spektakulär gescheiterten
Rauswurf aus dem Bundesverband dann eben das finanzielle Lebenslicht
auszublasen, ist verdientermaßen endgültig misslungen,“ freut sich der
Brandenburgische „Chief Executive Officer“ (vulgo: Vorsitzender) Hans Werner
Conen.
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Sonntag, 27. April 2008 |
VBJ-Jubler
stimmen für Fusion: Der Rest ist Schweigen
Gerhard Kothy,
Spalter-Hauptmann aus Berlin, hat viel Erfahrung mit dem Verschleiern der
Wirklichkeit. Beim insolventen, vom DJV-Berlin als linke Sekte abgespaltenen
„Verein Berliner Journalisten“ (VBJ) gibt es nicht viel, worüber der RBB-Parteibuchmann
gerne spricht. Sein Club, so hatte er es im Juli 2004 versprochen, sollte eine
„Erfolgsgeschichte“ werden - zu mehr als einem Subventionsgrab hat es dann
nicht gereicht.
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Samstag, 26. April 2008 |
Wenn der DJV-Vorsitzende
Michael „Das Weichei“ Konken und seine Hausmeier Hubert „Der Pate“ Engeroff und
Benno „The Loser“ Pöppelmann etwas anfassen, im Zweifel den 17. Versuch der
Niederwerfung des allbösen Brandenburg, weiß man eines gewiss: Es wird daneben
gehen.
Wenn dann noch Karl „Der
kleine Stalin“ Geibel („Wir lassen uns doch von hergelaufenen Richtern keine
Vorschriften machen“) und Verlierer-Anwalt Roger „Der Missionar“ Schwarz mit
von der Partie sind, bricht bei Erzfeind Hans Werner Conen ungestüme Heiterkeit
aus. Denn der Brandenburgische Marktführer weiß: „Kriegsgeschrei aus dem
DJV-Bunker verspricht mehr denn je risikofreien Spaß.“
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Sonntag, 20. April 2008 |
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Alles wird immer
schlimmer - das weiß man aus der Zeitung. Doch nun hat Helmut Dahlmann,
vielumjubelter Chef aller nordrhein-westfälischen Journalisten, schwer
investigativ Grauenhaftes enthüllt: „Wir befinden uns als Journalisten, als
Produzenten von Information in der gleichen Rolle wie Kinder, die irgendwo in
China Turnschuhe für Adidas oder Puma zusammennähen oder in irgendeinem indischen
Provinzdorf Teppiche knüpfen.“
Kinderarbeit Teppichknüpfen: DJV-Hilferuf aus dem Elend in NRW
Da ging ein Raunen durch
die mit rund achtzig Unentwegten schier unübersehbar machtvollen Reihen des
Medien-Proletariats, das sich am 19. April 2008 in der „Parkhalle“ Iserlohn zum
„Gewerkschaftstag“ des DJV Nordrhein-Westfalen versammelt hatte, um zur Sonne,
zur Freiheit zu streben. Während der böse Klassenfeind, die Zeitungs- und
Zeitschriftenverleger, in banger Erwartung den - natürlich nur zu berechtigten
- Forderungen der Werktätigen entgegenzitterte, peitschte Arbeiterführer
Dahlmann die Stimmung dem Höhepunkt entgegen: „Journalisten sind nur noch die
modernen Kulis der Verleger.“
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Mittwoch, 26. März 2008 |
Bar im Maritim Grand Hotel: Alles
rein privat, aber der DJV zahlt
Das Wetter in Hannover an
jenem 12. März 2008 war aprilhaft: Viel Regen, oft Sturm, ungemütliche
Temperaturen. Der Mann mit Schlapphut und hochgeschlagenen Mantelkragen, der
vor dem „Maritim Grand Hotel“ am Friedrichswall am Morgen gegen 8.50 Uhr auf
und ab ging, riss plötzlich die Tür eines wartenden Taxis auf und befahl dem
Fahrer: „Folgen Sie dem vorigen Wagen!“ Eine eher milde Jagd begann, denn das
Ziel hatte ein „Freund“ schon durchgestochen.
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